Wie wir helfen - Betreuungsangebote

Adaptionskonzept

Zuordnung des Angebotes
Integrationskonzept zur Eingliederung junger Menschen mit individuellen Einzelfallproblematiken in ein Gruppengefüge bei individueller und spezifischer Förderung     
- Allgemeine Beschreibung der Hilfeform
Die Integration junger Menschen mit unterschiedlichen Problemen im Zusammenleben in einem Gruppenkontext, ist ein am Einzelfall orientiertes Projekt, um jungen Menschen die Möglichkeit der individuellen Förderung im Rahmen einer intensiven Betreuungsform zu bieten.  Zu Beginn der Maßnahme wohnen die Jugendlichen im Rahmen einer 1:1 Betreuung mit einem Betreuer zusammen. Die Standorte der Wohnungen richten sich nach den Bedürfnissen des einzelnen Jugendlichen und orientiert sich auch an deren individueller Interessenlage. Ziel ist es, den Umgang mit den erlernten problematischen Verhaltensweisen verändern zu lernen und mit dem Jugendlichen gemeinsam alternative Handlungsmöglichkeiten festzulegen und zu trainieren. der Hilfe ist eine Integration in ein bestehendes Gruppengefüge. Im Anschluss erfolgt der Umzug in eine geeignete Wohnform des Martinswerks. Die Hilfe ist nicht defizitorientiert und setzt auf Stärken und Ressourcen der KlientInnen. Der Förderbedarf orientiert sich stets am Kind und wird an den Entwicklungsstand angepasst. Das Lebensfeld wird in die Hilfe mit einbezogen. Weiterführende Fördermaßnahmen werden initiiert.

Vorraussetzungen und Ziele         
- Gesetzliche Grundlage
§ 27 KJHG Voraussetzung einer erzieherischen Hilfe in Verbindung mit
§ 36 KJHG Hilfeplan
§ 35 a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
§ 53 Eingliederungshilfe für behinderte Kinder und Jugendliche
§ 37 Zusammenarbeit mit der Familie
§ 34 Hilfe zur Erziehung durch Heimerziehung
§ 41 KJHG für junge Volljährige    
- Zielgruppe / Indikation
Kinder und Jugendliche mit individuellen Schwierigkeiten, deren Auswirkungen ein positives Zusammenleben in einem Gruppengefüge verhindern.    
- Aufnahmealter
Keine Anforderungen    
- Ziele und Methoden

  • Kontaktherstellung zur Jugendlichen im Rahmen einer Individualbetreuung außerhalb der Einrichtung, z.B. in einer Ferienwohnung
  • Bearbeitung der individuellen Defizite, um eine Integration in eine geeignete Wohnform zu ermöglichen
  • Integration in eine geeignete Wohnform
  • Aufbau einer tragfähigen Arbeitsbeziehung
  • Integration in das soziale Umfeld
  • Aufbau und Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz Erkennen und Fördern individueller Fähigkeiten und Ressourcen
  • Erkennen und Fördern individueller Fähigkeiten und Ressourcen
  • Aufbau und Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen

Bei Bedarf:

  • Psychologische und / oder psychiatrische Begleitung    

- Kontraindikation

  • Das Angebot ist nicht geeignet
  • bei noch nicht erfolgter medikamentöser Einstellung durch die Psychiatrie, wenn eine Medikation erforderlich ist.
  • bei akuter Suizidalität

- Besonderheiten

  • Individuell zugeschnittene Hilfeform    

- Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen
Die intensive Betreuungsform für Kinder und Jugendliche mit individuellen Problematiken die ein Zusammenleben in einem Gruppengefüge nicht ermöglichen, bietet Unterstützung bei:

  • der Beheimatung in ein neues soziales Umfeld, vorerst außerhalb eines Gruppengefüges
  • der Erarbeitung und Trainieren alternativer Handlungsmodelle und/oder , im
  • der Integration in ein Gruppengefüge
  • der individuellen Förderung im Rahmen der Verselbständigung
  • der Förderung vorhandener Fähigkeiten und Ressourcen
  • der Förderung des individuellen Freizeitverhaltens
  • Orientierung im Alltag durch feste Strukturen
  • Verselbständigung im Alltag
  • Integration in eine geeignete Schulform
  • Enge Kooperation mit der Schule
  • Entwickeln eines speziellen Lernangebotes außerhalb der Schule
  • Integration in einen Klassenverband und in den schulischen Alltag
  • Fachliche Begleitung und Unterstützung durch die Übergreifenden Dienste
  • Krisenintervention durch die Übergreifenden Dienste Hilfeplanung und systematische Erziehungsplanung bzw. Maßnahmenplanung in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten
  • Alle notwendigen Verwaltungsarbeiten
  • Erreichbarkeit von Ansprechpartnern (Psychiater / Leitung) zu festen und besonders vereinbarten Zeiten

- Konzeptentwicklung

  • Verschriftlichung der aktuellen Konzeption (Leitlinien, Leistungsangebot, Qualitätsstandards, Ablauforganisation und pädagogisches Controlling)
  • Sicherung der Produktqualität
  • Regelmäßige Überprüfung der Konzeption (Leitung)
  • Fachliche Kontakte zu vergleichbaren Einrichtungen und Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Fachverbänden
  • Konzeptionsentwicklung, z.B. wenn Bedarfe sich grundlegend ändern oder grundsätzliche Qualitätsmängel festgestellt werden

- Teamentwicklung

  • Abstimmung pädagogischer Vorstellungen und deren Umsetzung durch Strukturieren des Alltags und Kommunikationsstile
  • Überprüfung der Kenntnis und Umsetzung der Konzeption durch Leitung
  • ggf. Teamfortbildung
  • ggf. Supervision alle 6 Wochen über die Dauer eines Jahres (Verlängerung möglich) durch einen externen Supervisor

- Personalentwicklung

  • Arbeitsplatzbeschreibung und Personalführung durch Vorgesetzte · Einarbeitung neuer MitarbeiterInnen
  • Fortbildung (intern und extern)
  • Fachliche und persönlichkeitsbezogene Beratung    

- Dokumentation von Prozessen und Leistungen

  • Verschriftlichung von Zielen und Planungen, die sich aus Hilfeplanung und Erziehungsplanung ergeben
  • Tägliche Berichte und Dokumentation von besonderen Ereignissen, Realisieren von Planungen, Abweichungen von Planungen
  • Vollständige und übersichtliche Aktenführung    

Ausstattung und Ressourcen

  • leer       

- Räumlichkeiten

  • Je nach Bedarf der Jugendlichen auf dem Gelände des Martinswerk Dorlar oder in einer geeigneten Außenwohngruppe
  • Auf dem Gelände des Martinshofes befindet sich ein attraktives Außengelände mit diversen Spiel- und Sportmöglichkeiten, Turnhalle, Schwimmbad
  • Gemeinschaftsräume, Küche, Förder- und Therapieräume, Werk - und Bastelräume
  • Treffpunkt für Jugendliche im Mikado
  • Bücherei
  • Einzelzimmer
  • Adresse:
    Pfarrer - Birker - Str. 1
    57392 Schmallenberg - Dorlar    

- Personaleinsatz

  • Mind. 4,5 pädagogische Fachkräfte VB
  • Heilpädagogin nach Bedarf
  • Pädagogische Fachkraft zur Einzelförderung
  • Hauswirtschaftskraft der Gruppe
  • Anteilig: Leitung/Beratung, Verwaltung     

- Mitarbeiter-Qualifikation

  • Pädagogische Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen;
  • Heilpädagogin und Sexualpädagogin

- Kosten

  • Auf Nachfrage